Ziel einer Zahnbehandlung sollte stets der Erhalt der natürlichen Zähne sein. So auch bei einer Wurzelspitzenresektion, kurz WSR genannt, durch die das Ziehen eines Zahnes häufig vermieden werden kann. Der kleine chirurgische Eingriff wird unter örtlicher Betäubung ambulant vorgenommen und dauert im Normalfall nicht länger als 15-30 Minuten.
Die Entscheidung zum chirurgischen Zahnerhalt mittels WSR kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden.
Zunächst durchtrennt der Zahnchirurg Zahnfleisch und Knochenhaut so, dass der Knochen frei zugänglich ist und im Bereich der Wurzelspitze entfernt werden kann. Im nächsten Schritt erfolgt die Wurzelkürzung. Der Zahnchirurg kürzt die Wurzelspitze um einige Millimeter bis die Wurzelkanalausläufe entfernt sind. Anschließend wird der Bereich gereinigt, desinfiziert und getrocknet, so dass der Wurzelkanal mit einer Füllung geschlossen und das Zahnfleisch wieder angenäht werden kann.
Insgesamt gibt es zwei Möglichkeiten während einer Wurzelspitzenresektion die entzündeten Wurzelkanäle zu füllen:
Grundsätzlich hängen die Erfolgsaussichten einer Wurzelspitzenresektion von verschiedenen Faktoren ab. So beeinflusst der Zustand des Zahnhalteapparates sowie die Zahl und Form der Wurzelkanäle die Heilungschancen erheblich. Auch spielt die eigene individuelle Regenerationsfähigkeit (zwischen 60% und 90%) eine entscheidende Rolle.
Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) ist der Gesamtverband aller Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Dr. Dr. Bernd Cöln Zahnarzt
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Dr. Dr. Bernd Cöln Mund,- Kiefer und Gesichtschirurg